Über Eisbach
Ein Ort, den wir kennen
Eisbach wurde gegründet, um Gästen den Zugang zu einem Tal zu ermöglichen, das ausserhalb der üblichen Wintertourismuswege liegt — mit dem nötigen Lokalwissen, das ein geglückter Aufenthalt hier verlangt.
Zurück zur StartseiteUnsere Geschichte
Warum das Puschlav
Das Puschlav ist das südlichste Tal Graubündens. Es grenzt an die Lombardei, spricht Italienisch und hat eine Baukultur, die mit dem übrigen Kanton wenig gemein hat: schwere Steinfassaden mit Rosaputz, dunkle Schmiedeeisenbaluster, gewölbte Kellergewölbe. Der Lago di Poschiavo liegt auf 965 Metern, das Tal ist eng und steil, der Kastanienwald dicht.
Im Winter kommt ein entscheidender Faktor hinzu: Der Berninapass ist für den motorisierten Verkehr gesperrt. Das Tal ist vom Norden nur mit der Rhätischen Bahn erreichbar — einem der bemerkenswertesten Streckenabschnitte im europäischen Eisenbahnnetz, der über 2253 Meter Höhe führt und mit seinen Kehrviadukten zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Eisbach entstand aus der Beobachtung, dass dieses Tal für Wintergäste, die etwas anderes suchen als ein Skigebiet, aussergewöhnlich viel bietet — aber kaum jemanden hat, der die Anreise, die Unterkunft und den Aufenthalt mit dem nötigen Kontextwissen begleitet.
Unser Auftrag
Was wir leisten wollen
Wir begleiten Gäste bei der Auswahl einer Unterkunft — mit schriftlichen, sachlichen Einschätzungen der Objekte, nicht mit Marketingtexten. Wir organisieren den Transfer über die Bernina-Bahn oder aus dem Süden, mit Gepäckbegleitung an allen Punkten, wo das Erfahrung erfordert.
Unser Concierge-Service während des Aufenthalts ist persönlich: ein Ansprechpartner, der das Tal kennt, die Restaurantszene einschätzen kann und weiss, wann ein Schneeschuhtag nach Cavaglia dem Aufenthalt mehr gibt als ein Ausflug nach Livigno.
Der Name Eisbach verweist auf die kleinen, schnell fliessenden Zuläufe, die im Winter noch offen sind, während die Landschaft gefriert — etwas Beständiges in einer saisonalen Umgebung.
Das Team
Wer hinter Eisbach steht
Luca Fedele
Gründer & Liegenschaftsberater
Aufgewachsen in Poschiavo, kennt Luca das Tal und seine Gebäudesubstanz von Kindheit an. Verantwortlich für die Objektberatung und Shortlists.
Miriam Roncoroni
Transfer & Logistik
Miriam koordiniert alle Transfers auf der Berninalinie und aus dem Süden. Mit der RhB-Strecke ist sie genauso vertraut wie mit der Grenzlogistik via Tirano.
Andrea Semadeni
Concierge & Gästebetreuung
Andrea begleitet Gäste während ihres Aufenthalts im Tal. Ihre Verbindungen zu den lokalen Restaurants und Wanderführern machen den Unterschied vor Ort.
Qualitätsstandards
Wie wir arbeiten
Schriftliche Dokumentation
Objektbewertungen werden immer schriftlich geliefert — mit klaren Angaben zur Lage, Ausstattung und saisonalen Tauglichkeit. Kein unverbindliches Mündliches.
Datenschutz nach Schweizer Recht
Wir verarbeiten Gästedaten ausschliesslich im Rahmen des Schweizer DSG und geben keine Kontaktdaten an Dritte weiter.
Verbindlichkeit
Abgesprochene Leistungen werden erbracht. Sollte ein Objekt oder ein Transfer nicht wie geplant zustande kommen, kommunizieren wir das frühzeitig und suchen eine Alternative.
Dreisprachige Betreuung
Deutsch, Italienisch, Englisch — wir kommunizieren in der Sprache, die Ihnen am bequemsten ist, und sind mit beiden Kulturkreisen des Tals vertraut.
RhB-Kenntnisse
Wir kennen Fahrpläne, Reservationsregeln und die saisonalen Besonderheiten des Bernina-Express — einschliesslich der Gepäcktransport-Modalitäten an Wintertagen.
Lokale Netzwerke
Unsere Empfehlungen für Restaurants, Winterwanderwege und Tagesausflüge basieren auf persönlicher Kenntnis — nicht auf Bewertungsplattformen.
Puschlav im Winter
Ein Tal mit eigenem Rhythmus
Das Puschlav liegt auf einer Höhe zwischen 950 und etwa 1200 Metern, auf der Südseite des Berninapasses und damit in einem Klima, das sich vom übrigen Graubünden merklich unterscheidet. Der Januar bringt Sonnenstunden, die in Nordtälern dieser Höhenlage selten sind — das Licht, das die ockergelben Fassaden der Poschiaviner Altstadt trifft, ist kein Hochgebirgslicht, sondern hat eine südliche, milchige Wärme.
Die Bebauung im Talboden, besonders in Poschiavo selbst, ist bürgerlich-lombardisch: mehrgeschossige Steinhäuser mit Rundbogenfenstern, bemalten Fassaden und den schmiedeeisernen Geländern, die der Ortschaft ihren Charakter geben. Die zugehörigen Keller und Nebengebäude haben Gewölbe, wie sie in der Innerschweiz unüblich sind.
Wer im Puschlav überwintert, wählt eine Umgebung, in der der nächste Skiliftskilometer zwar nach Livigno führt, das Talgefühl aber eines von Entschleunigung ist. Schneeschuhtouren nach Cavaglia oder am Lago di Poschiavo entlang, ein Abend in einem der Grotto-Restaurants mit Polenta und lokalen Wein, eine Fahrt auf der Berninabahn: Das sind die Qualitäten dieses Winteraufenthalts.
Fragen zu Eisbach?
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an — wir beantworten Fragen zu Unterkunft, Anreise oder dem Tal gerne persönlich.
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